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Ein Tag als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz – Behind The Scenes

Unfälle, Krankentransporte oder Altenbetreuungen – für das Rote Kreuz gibt es immer etwas zu tun. Das ist allerdings nur dann möglich, wenn ehrenamtlich und beruflich 24/7 Personen für das menschliche Wohlbefinden im Einsatz sind.

 

OÖ. In Notfällen sollte man die Rettung rufen – diese Botschaft bekommt man bereits in der Volksschule mitgegeben. Ruft man bei der österreichischen Notrufnummer 144 an, wird man zur nächsten Zentrale weitergeleitet. Ausgebildete Menschen werden nach einem festgelegten Ablauf Fragen zum Grund des Anrufs stellen, dies kann unterschiedlicher Natur sein. Behind The Scenes gibt einen Einblick in die gesundheitliche Blaulichtorganisation. Nach der Ausbildung kann man sich als ehrenamtlicher oder beruflicher Sanitäter engagieren. Neben zahlreicher Aus- und Weiterbildungen erlangt man auch eine staatlich anerkannte Berufsausbildung. Die Dienststalle Linz-Süd ist in der Lage mit 10 Berufstätigen und 120 Ehrenamtlichen die Menschen in einer festgeschriebenen Region rund um die Uhr zu betreuen. Ein typischer Tag beginnt für den Sanitäter Tobias Karlinger mit einer Grundreinigung seines Fahrzeuges und einem medizinischen Check, erst danach darf er gemeinsam mit einem zweiten Sanitäter das Fahrzeug bei der Leitzentrale einsatzbereit melden. Ein üblicher Dienst dauert anschließend rund zwölf Stunden. Unser Host Julian bedankt sich bei Mitarbeitern des Roten Kreuzes: „Vielen Dank, dass wir uns das Ganze heute auch ansehen durften, ein großes Lob an euch, es ist nicht selbstverständlich, dass wir 24/7 auf euch zählen dürfen.“

 

Das Kennenlernen der Dienststelle

Vor allem in Nachtdiensten gibt es meist die Möglichkeit, etwas zur Ruh zu kommen. Dafür stellt die Dienststelle Schlafmöglichkeiten zur Verfügung, allerdings ist man im Einsatz und muss in Notfällen dafür auch aufstehen. Das Rote Kreuz versucht auch neue Personen zu rekrutieren, dies ist mit eigenen Schulungsräumen möglich. Das Schulungswesen beruht dabei auf zwei Pfeiler: Der eine ist die Fremdausbildung – dieser beinhaltet Erste-Hilfe-Kurse oder auch Grundkurse – und der zweite große Pfeiler beruht auf der Eigenausbildung, weil die gesundheitlichen Standards auch weiterhin nach genauen Vorgaben hochgehalten werden müssen und eine damit verbundene Ausbildung korrelieren muss.

 

Belastende Einsätze brauchen individuelle Nachbetreuung

Jeder geht unterschiedlich mit belastenden Ereignissen um. Bei der Rettung kann es sein, dass man noch vor dem Notarzt zu schweren Unfällen oder medizinischen Notfällen kommt – daher wird den teils jungen Sanitätern einiges abverlangt. Hierfür gibt es im Roten Kreuz ein geschultes Personal, die sich um die Nachbetreuung annehmen. Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen, kurz SVE, ist das betriebseigene Supportpersonal, welches zum Einsatz kommt, wenn es zu Verarbeitungsschwierigkeiten während oder nach Einsätzen kommt. Offene Kommunikation und Belastungen niederschwellig zu thematisieren, ist dabei ein Schwerpunkt im Roten Kreuz.

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