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Sterbehilfe – Denkstoff

Sterbehilfe wird oft als umstrittenes Thema angesehen. Viele sind dafür, viele sind dagegen. Das „Denkstoff“ klärt über die verschiedenen Arten auf und stellt eine neue Regelung vor.

 

OÖ. Zur Sterbehilfe bekennen sich viele Befürworter, da sie Menschen mit Sterbewillen helfen wollen, ihren Wunsch zu erfüllen, um zum Beispiel Schmerzen zu beenden. Jedoch verstößt Sterbehilfe gegen eines der Grundrechte – das Recht auf Leben – weshalb es hier auch viele Gegenstimmen gibt. Es gibt drei verschiedene Formen der Sterbehilfe: Aktive, passive und indirekte Sterbehilfe. In Österreich ist die aktive Sterbehilfe, im Gegensatz zum Nachbarland Schweiz, verboten. Die passive Sterbehilfe, das Abschalten lebenserhaltender Geräte, sowie die indirekte Sterbehilfe, die Verabreichung schmerzlindernder Mittel, sind in Österreich legal. Auch die Beihilfe zum Suizid ist unter sehr strengen Voraussetzungen erlaubt.

 

„Man sollte nicht über Tod oder Leben entscheiden dürfen.“

Gegner der Sterbehilfe argumentieren, dass niemand über Leben oder Tod eines Menschen entscheiden dürfe. Allein dem Schicksal ist dieses Recht vorbehalten. Befürworter sehen in der Sterbehilfe jedoch einen Akt des Erbarmens, da ein Mensch ein Recht darauf habe, in Würde zu sterben, ohne Schmerzen.

 

„Ein wirklich heikles Thema, wie wir finden.“

Mit Sterbehilfe wird oft auch der Begriff „Beihilfe zum Suizid“ in Verbindung gebracht. Diese Art der Sterbehilfe wurde im Jahr 2022 in Österreich legalisiert, ist jedoch nur unter extrem strengen Voraussetzungen möglich. Es benötigt eine persönlich beantragte Sterbeverfügung und der Zugang zu einem letalen (tödlichen) Mittel ist auf dauerhaft schwerkranke oder unheilbar kranke Personen beschränkt. Minderjährige sind komplett von dieser Regelung ausgeschlossen. „Ein wirklich heikles Thema wie wir finden.“

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