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Warum träumen wir? – Denkstoff

Manche duellieren sich mit bösen Monstern oder verfolgen Verbrecher, andere treffen nicht reale Personen oder finden sich in eine Fantasiewelt wieder. Während des Träumens ist alles möglich. Aber woher kommt das Fundament der in der Nacht in unserem Gehirn produzierten Träume? Denn während Fühlen und Denken zum Wachzustand dazu gehört, ist das Träumen nicht vom Schlafen wegzudenken. Unser Denkstoff—Host Pia erklärt’s!

 

OÖ/LINZ. Schlafen bedeutet nicht nur sich auszuruhen. Unser Körper verarbeitet die täglichen Einflüsse, unser Immunsystem wird gestärkt, Zellen erneuern sich und man regeneriert sich. Während diesen Prozessen Träumen wir, im Durchschnitt zwischen 10 und 45 Minuten, was ausgelöst wird, durch den im Gehirn sitzenden Hirnstamm. Geprägt werden diese von Reizen und Thematiken, die uns tagsüber beschäftigen.

 

Geschichtlicher Hintergrund
1880 wurde vom Marine Arzt Jean Géllineau eine komplette Muskelentspannung während des Schlafens festgestellt, daraufhin folgte 1944 die Erkennung, dass Männer während des Träumens drei bis vier Erektionen haben können.

 

Bedeutung und Einfluss von Träumen
Die „Funktion“ Träumen, kann den Körper bei der Bewältigung von Stress und Traumata unterstützen, aber auch Einfluss auf unsere Gefühlslage haben. So kann die Stimmung nach einem Albtraum getrübt sein, hingegen ein positiver Traum auch die Motivation hervorrufen kann.
Einfluss kann aber nicht nur der Traum auf die Person nehmen, sondern auch die Person auf den Traum. Wenn das passiert, spricht man von luziden Träumen oder auch bekannt unter klaren Träumen. Der Träumende kann also während des Träumens aktiv in das Geschehen des Traumes eingreifen und dieses auch verändern. Das Ganze kann man sich bewusst antrainieren, weswegen es zum Beispiel auch in der Medizin zur Bewältigung von Albträumen verwendet wird.
Bei Kindern hingegen gibt es noch gar keine Differenzierung zwischen Träumen und Realität, dies tritt spannenderweise erst ab dem Alter von ca. sechs Jahren ein und führt davor oft zu Verwechslungen.

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