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So finanzierst du deine erste Wohnung – Knödltalk mit Kathrin Ganglberger

Von zu Hause ausziehen, in die erst eigene Wohnung – ein Traum, der vielen Jugendlichen vor den Augen schwebt. Doch gerade mit den steigenden Preisen und der Inflation, ist dieser Traum gar nicht mehr so leicht, abzuwickeln. Denn was man nicht vergessen darf, zum Wohnen gehört viel mehr als nur Mietkosten. Knödltalk Host Julia hat bei Kathrin Ganglberger, Expertin in diesem Bereich, nachgefragt.

 

LINZ/OÖ. Kahtrin Ganglberger arbeitet bei der Schuldenberatung “KLARTEXT – finanzielle Gesundheit” in Oberösterreich und ist dort speziell im Bereich Prävention tätig. Dort liegt der Fokus darauf, Workshops für Jugendliche in Schulen oder auch Vereinen anzubieten und den ersten Umgang mit Geld ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen und Sicherheit zu schaffen.

 

Ab wann kann man sich das Ausziehen leisten?

Wichtig ist es, sich vor dem Auszug genau anzuschauen, wie viele Kosten anfallen werden. Das bedeutet sich durchzurechnen, wofür man denn alles Geld braucht. Ein Tipp ist hier, vor dem Auszug die Ausgaben zu simulieren. Zum Beispiel kann man für 3 Monate das Geld, welches man zum eigenen Wohnen ausgeben würde, auf die Seite legen und beobachten, wie es einem damit geht, weniger Geld zur Verfügung zu haben und eine große Summe an Ausgaben. Wichtig hierbei ist, dass dieser Prozess mehrere Monate andauert, denn dann erst werden einem die Auswirkungen bewusst und man kann abschätzen, ob sich ein Eigenheim mit den aktuellen Einnahmen schon finanzieren lässt.

 

Welche Kosten fallen an?

Neben der normalen Miete fallen auch Betriebskosten an. Diese zahlt man für die Nutzung von Wasser, Heizung und Strom. Bei Wohnungen muss man oft auch allgemeine Hauskosten begleichen, mit denen zum Beispiel die Reinigung der Stiegenhäuser oder das Instandhalten des Liftes bezahlt werden. Bei Ersteinzug muss die Wohnung natürlich eingerichtet und Gegenstände wie Küchenutensilien und Hygieneprodukte neu gekauft werden. Auch diese Kosten sind nicht zu unterschätzen. Beim Vertrag unterschreiben ist es bei den Kosten wichtig zu beachten, ob die Wohnung mit oder ohne Betriebskosten und kalt oder warm ausgeschrieben ist. Um die Kosten gut im Überblick zu haben empfiehlt Kathrin die Website www.klartext.at, wo es auch Vorlagen zu Ausgaben/Einnahmenlisten gibt. Man kann die Wohnbeihilfe beantragen, um Unterstützung beim Wohnen zu erhalten. Das ist ein direkter Zuschuss aus Mitteln der Wohnbauförderung und dient zur Minderung des Wohnungsaufwandes. Beantragen können diese Personen mit niedrigen Einkommen, aber auch zum Beispiel Studierende oder Lehrlinge, um leistbares Wohnen zu ermöglichen.

 

Haushaltsversicherung

Zu den unausgesprochenen Pflichtversicherungen gehört eine Haushaltsversicherung, sagt Kathrin im Gespräch. In vielen Mietverträgen wird es sogar vom Vermieter verlangt, dass diese abgeschlossen wird. Diese kostet im Durchschnitt für einen 2-Personen-Haushalt zwischen 15-20 Euro und ist somit gut tragbar, auch für junge Mieter.

 

 

 

 

 

 

 

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