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Freund und Helfer – Knödltalk mit Landespolizeidirektor Andreas Pilsl

„Was passiert, wenn es keine Polizei mehr gibt?“ Knödltalk-Host Julia geht dieser Frage auf den Grund und spricht mit dem oberösterreichischen Landespolizeidirektor über seine Arbeit und Sichtweise auf die (ober-)österreichische Polizei.

 

 

LINZ. Die Polizei ist in Österreich zu jeder Tages- und Nachtzeit für die Bevölkerung im Einsatz. Der Verwaltungsapparat ist Teil des Staates und somit an die Gesetze, die die gesetzgebende Gewalt vorgibt, gebunden. Menschenrechte und Individuen zu schützen seien Hauptaufgaben, um die sich die Polizei annehme. In Oberösterreich arbeiten rund 4.500 Personen bei der Polizei, in dieser Zahl sind die Verwaltungsbediensteten inkludiert. Völlig gleich in welcher Lebenslage sich die Menschheit befinde, die Polizei hat für die Sicherheit zu sorgen und muss unterstützend agieren, auch, wenn man in einen persönlichen Interessenskonflikt gerät. Als Polizist werden einem diverse Tätigkeiten übertragen, auch wenn man oft glaubt, dass der Straßendienst die Haupttätigkeit beinhalte. Eine davon ist die viele Schreibarbeit, um die Einsätze zu protokollieren. Bereits beim Auswahlverfahren für die Polizeischule schaue man auf Deutschkenntnisse und auch die nötige Fitness, die man mitbringen solle.

 

 

Ohne der Polizei herrsche die Anarchie

Bei Unfällen, Einbrüchen oder Gewaltausübungen – die Polizei kommt vielen als erstes in den Kopf, wenn man um Hilfe bittet. Würde man sich vorstellen, dass es die Polizei nicht (mehr) gäbe, so herrsche die Anarchie, ist sich Landespolizeidirektor Pilsl sicher. „Man würde relativ schnell sehen, dass sich die Leute eben nicht an die Regeln halten“ und wenn dann nicht geahndet werde, hätte man relativ schnell ein Chaos. In Österreich müsse man auch keine Angst vor der Polizei haben, dies sei ein Indikator für die moderne Arbeitsweise.

 

 

‚Polizei macht Menschenrechte‘

„Wir verstehen uns auch selbst als eine der größten Menschenrechtsschutzorganisationen“, bekräftigt der seit über 34 Jahren bei der Polizei tätige Pilsl. Seit 2008 gibt es innerhalb des Innenministeriums die Initiative „POLIZEI.MACHT.MENSCHEN.RECHTE“. Für die tagtägliche Arbeit liegt der Polizei als Entscheidungsgrundlage ein Papier der Initiative vor, die von Vertretern des Innenministeriums, aber auch der Zivilgesellschaft erstellt wurde, um bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen zu helfen. Diese geschehe nicht nur bei der ethischen Frage, sondern auch im Umgang mit der Waffe oder bei Gewalt gegenüber Menschen.

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