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Behind The Scenes – Sprache ohne Laute

Deutsch, Englisch, Spanisch, Gebärde! Als Gebärdensprachendolmetscherin übersetzt man genauso wie in jede andere Sprache. Einziger Unterschied? Aus Lauten, werden Gesten! Wir haben von Magdalena Starzengruber einen Einblick in ihren Alltag als Gebärdensprachendolmetscherin bekommen und konnten sogar das ein oder andere typisch oberösterreichische Wort lernen!

 

Linz. Beim Arzt, in Meetings, im Krankenhaus oder bei privaten Feierlichkeiten, Magda ist dabei! Eine Gebärdensprache ist eine visuell wahrnehmbare Form von Sprache, die insbesondere von nicht-hörenden und schwerhörenden Menschen zur Kommunikation genutzt wird. Wie auch in anderen Sprachen gibt es eigens ausgebildete DolmetscherInnen, die diese Sprache deuten und übersetzen. Nach der Ausbildung kann man direkt als Übersetzerin durchstarten und grundsätzlich schon bei allen Terminen dolmetschen. “Natürlich fokussiert man sich anfangs eher auf leichtere Aufträge, bei denen man sich wohlfühlt, erst später werden dann kompliziertere Termine wahrgenommen”, so Magdalena.

 

 

Gebäude und Namen 

Da Gebäude meistens einen Eigennamen haben und man diese natürlich nicht immer extra buchstabieren möchte, orientiert sich die gehörlosen Community oft an der Form der Gebäude. So haben zum Beispiel das Ars Electronica Linz oder das Lentos Kunstmuseum eine eigene Geste. Genauso ist es bei Namen von Menschen. Buchstabieren ist einfach mühsam, deshalb bezieht man sich auf auffällige, besondere oder prägnante Eigenschaften von Personen. Magda hat ihren Name “süß” in der gehörlosen Community, ihrer Vorliebe zu Süßigkeiten zu verdanken.

 

 

Übrigens! 

Die Gesten für bestimmte Wörter sind in der deutschen Sprache nicht immer gleich. Sie unterscheiden sich teilweise sogar von Bundesland zu Bundesland. In Oberösterreich beispielsweise deutet man Wasser komplett anders als in Wien!

 

 

 

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