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Was ist Politik überhaupt?

 

Bei Politik denken viele junge Menschen als erster an Politiker, Parteien und Wahlen. Aber häufig wird es auch mit „langweilig“, „die da oben“ und „geht mich nichts an“ in Verbindung gebracht. Aber Tatsache ist: Politik geht uns alle was an und Politik wird nicht nur von Parteien gemacht.

 

Wie kann man diesen Begriff grundsätzlich definieren?

Das Wort Politik leitet sich vom griechischen Wort „POLIS“ ab und bedeutet „Stadt“  bzw. „Staat“. Damit ist gemeint, dass alle Bürger einer Stadt das Recht haben, über ihr Schicksal mitzuentscheiden. Man kann sagen, dass Politik das Verfassen und Aufstellen von Regeln ist, die für die Führung einer Gemeinschaft benötigt werden.
Das bedeutet aber nicht, dass Politik nur von Politikern gemacht wird, sondern grundsätzlich alles umfasst, was außerhalb Deiner Wohnung geschieht. Alle Dinge, die in der Öffentlichkeit geschehen, werden über Politik geregelt.
Zum Beispiel wurde in der Politik beschlossen, dass Du in die Schule gehen musst oder wie schnell du auf der Autobahn fahren darfst.

Auch die Verkehrszeichen, die Du auf dem Weg in die Schule oder in die Arbeit befolgen musst, werden durch Politik geregelt, aber auch bei Lebensmitteln findest Du sie wieder. Zum Beispiel wird hier beschlossen, welche Stoffe sich in Lebensmitteln befinden dürfen und welche nicht. Ein weiteres Beispiel wäre, ob junge Menschen selbst entscheiden dürfen, wen und wann sie heiraten oder ob dies von ihren Eltern entschieden werden kann. All das wird über Politik geregelt.

Politik ergibt sich also aus menschlichem Handeln. Das bedeutet, dass die Regeln der Politik vom Menschen gemacht werden. Das ist wichtig, um zu verstehen, dass die Regeln der Politik kein Naturgesetz sind, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Wasser bei Kälte gefriert oder Hitze Brände auslösen kann. Politik kann immer wieder verändert werden.
Anders ist das zum Beispiel bei religiösen Regeln, denn hier gehen Gläubige davon aus, von einem Gott bzw. einem höheren Wesen geschaffen worden zu sein und folgen diesen Regeln, ohne auf sie Einfluss nehmen zu können. Die Regeln, die in Glaubensbüchern wie der Bibel oder dem Koran vorgelegt werden, sind für Menschen, die diesen Religionen folgen, unveränderbar.

 

Wer „macht“ Politik?

Wie oben bereits erwähnt, beteiligen wir uns alle in gewisser Weise an Politik. Politiker werden in der Regel aber nur Erwachsene, da bestimmte Aufgaben (Ämter), die man von den Einwohnern in einer Wahl übertragen bekommt (Bürgermeister, Minister, Bundespräsident usw.), erst ab einem bestimmten Mindestalter eingenommen werden können. Meistens beträgt dieses 18 Jahre, beim Bundespräsidenten zum Beispiel beträgt das Mindestalter allerdings sogar 35 Jahre.

 

Ab wann darf ich wählen?

In Österreich darf jeder Staatsbürger ab einem Alter von mindestens 16 Jahren am Wahltag zur Wahl gehen und seine Stimme abgeben. So können auch schon junge Menschen über das politische Geschehen mitentscheiden.
Bei Gemeinderatswahlen und bei Wahlen zum Europäischen Parlament sind auch Bürger anderer EU-Länder in Österreich wahlberechtigt. Voraussetzung dafür ist, dass sie hier ihren Hauptwohnsitz haben und die Eintragung in die Europa-Wählerevidenz in Österreich.

 

Ist Wählen eine Pflicht?

Nein ist es nicht. Das war früher allerdings anders. Wer nicht wählen ging, konnte eine Geldstrafe bekommen. Bis 1992 beispielsweise gab es in einigen Bundesländern eine Wahlpflicht für Nationalratswahlen. Die Wahlpflicht für Bundespräsidentenwahlen wurde in den letzten Bundesländern sogar erst Anfang der 2000er Jahre komplett aufgehoben.
Aber auch wenn es keine Wahlpflicht mehr gibt, ist es dennoch gut, wenn möglichst viele Leute von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Wer sich nicht sicher darüber ist, wen er wählen soll, kann sich vorher die Parteiprogramme der einzelnen Parteien ansehen, welche meist auf deren Homepages zu finden sind.

Wenn Du dich jetzt fragst, wie Demokratie genau funktioniert und was Politiker eigentlich so machen, dann sieh dir doch unsere anderen Beiträge an!

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