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Blind durch Linz – Behind The Scenes mit Connor

80 Prozent der Sinneswahrnehmung werden visuell wahrgenommen, also sind auf unsere Augen zurückzuführen. Doch wie meistern Personen ihren Alltag, die den „wichtigsten“ Sinn nicht besitzen? Johanna begleitet Connor durch Linz und seinen Alltag. 

 

Linz/OÖ. Connor ist 21 Jahre alt und studiert Gesang sowie Jus in Wien. Eine Sache unterscheidet ihn jedoch von vielen anderen Studenten, denn er ist seit seiner Geburt blind. Das bedeutet, dass er seinen Alltag nicht wie die meisten anderen vor allem durch sein Sehorgan meisterst, sondern dieses mit einer Mischung aus dem Gehör-, Orientierungs-, Tastsinn und einem guten Gedächtnis kompensiert.

 

Was bedeutet es blind zu sein?

Nachdem Connor seit seiner Geburt blind ist, hat er noch nie richtig gesehen, er kann zwar zwischen hell und dunkel unterscheiden, Personen zum Beispiel, stellt er sich aber nach einer Stimme und ihren Charaktereigenschaften und nicht dem Aussehen vor. Podcasts werden bei ihm nicht visualisiert, sondern durch Geräusche im Kopf vorgestellt. Spannend ist auch, dass jedes iPhone über eine Sprachausgabe verfügt, dabei wird der ganze Bildschirm akustisch dargestellt, somit kann Connor sein Gerät sowie jeder andere verwenden. Blinde Personen sind keine „Aliens“, betont er im Gespräch, viele exkludieren Personen mit Sehbeeinträchtigung oder haben Angst, diese teils Anzusprechen und zum Beispiel zu Schrecken. Genau dadurch wird Blinden teils aber ein normaler Alltag verwehrt. Wichtig ist dementsprechend, sich nicht zu scheuen, aktiv auf Personen wie Connor zu zugehen.

 

Unterwegs in Linz

In seinem Stammfitnessstudio kennt Connor sich gut aus, Dinge wie Fahrradfahren oder Übungen mit Eigengewicht sind kein Problem, bei Geräten mit Gewichten, lässt er sich vom Personal oder Freunden helfen. Weiter ging es dann zum Einkaufen, normalerweise lässt er sich seinen Einkauf nach Hause liefern, verschlägt es ihn aber doch in ein Geschäft, fragt er dort meistens das Personal oder holt sich Unterstützung. Bei öffentlichen Orten wie dem Bahnhof gibt es Leitlinien, diese helfe blinden Menschen, den Weg zu finden, da sie diese ertasten können. Hier ist wichtig, dass Personen nicht darauf stehen oder ihr Gepäck darauf abstellen, denn ansonsten können sich Blinde darauf nicht orientieren.

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