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OnlyFans – Knödltalk mit Tazzy Lorenz

 

Beim Thema Sexwork scheiden sich die Geister. Die einen erkennen es als eine Form der Arbeit an. Für die anderen ist es bloß Prostitution. Plattformen wie OnlyFans geben Creator die Möglichkeit exklusiven Content zu publizieren. Zu Gast beim Knödltalk ist Creator Tazzy Lorenz.

 

LINZ/OÖ. Der Gast beim neuen Knödltalk mit Host Melanie ist Tazzy Lorenz. Sie ist 20 Jahre alt und ist hauptberuflich Online-Sexworkerin. Mit ihrem Job, den sie schon fast ein Jahr lang ausübt, ist sie laut eigenen Aussagen sehr zufrieden, da sie ihr eigener Chef ist und nicht von jemandem herumkommandiert wird. Eine Plattform, die Tazzy als Creator nutzt, ist OnlyFans: Eine Plattform bei der man Bilder und Videos konsumieren, sowie auch selbst produzieren und hochladen kann. Für den exklusiven Content wird dann eine gewisse Gebühr verlangt. Bekannt ist die Plattform vor allem für die pornografischen Inhalte, auch wenn dies grundsätzlich nicht so angedacht war, denn Plattformen dieser Art haben nicht den besten Ruf, was sich auf mögliche Kooperations- und Werbedeals eher schlecht auswirke, meint Tazzy. Der große Vorteil an OnlyFans ist jedoch, dass aufgrund der Bekanntheit der „Traffic“ sehr hoch ist, d.h. es befinden sich sehr viele User auf der Plattform und es ist leichter damit Geld zu verdienen. „OnlyFans-Creator verdienen zum Teil mehr als Fußballspieler.“, erklärt Tazzy. „Zwischen eigenem Bankrott und mehrere Millionen ist alles drin.“

„Das ist auf jeden Fall richtig so.“

 

Um mit OnlyFans selbst zu starten, um selbst Inhalte hochladen zu können, muss man sich auf einen langen Verifizierungsprozess begeben. Vor allem die Altersverifizierung ist sehr genau und kann man schwer umgehen, da OnlyFans erst ab der Volljährigkeit erlaubt ist. „Das ist auf jeden Fall richtig so.“, meint Host Melanie, was Tazzy mit Zustimmung erwidert. Diese Verifizierung sei auch ein weiterer Vorteil gegenüber kostenlosen pornografischen Plattformen, da es diese dort oft nicht gibt und daher, laut Tazzy, sehr ausbeuterisch gehandelt werde und es zu Ungerechtigkeiten komme. Ihr ist wichtig, dass man auch für die Dienstleistung zahlt und Sexworker als Beruf, sowie Pornografie als Luxusgut betrachtet.

Warum zahlen die Leute für OnlyFans?

 

Eine interessante Frage die aufkommt ist: Warum zahlen die User für OnlyFans, wenn es doch so viele kostenlose Alternativen gibt? Tazzy erklärt, dass bei OnlyFans der persönliche Bezug eine große Rolle spiele und viele glauben, die Creator zu kennen, was die ganze Sache interessanter gestalte. Einen wichtigen Punkt, den Tazzy noch mitgeben will ist, dass OnlyFans nicht einen Schritt gegen Feminismus darstelle. Sie erklärt, dass Frauen im Alltag bei normalen Handlungen nicht auf ihr Äußeres reduziert werden wollen. Bei Online‑Sexwork ist das hingegen genau der Sinn dahinter und in Ordnung, da es der Creator in diesem Fall erlaubt. Hier muss man klar trennen.

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