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Baby nach Wunsch? – Denkstoff

Ein einheitliches und wirksames Heilmittel gegen Krebs wird seit vielen Jahren mit Hochdruck erforscht – gelungen ist dies allerdings noch nicht. Als progressive Gesellschaft ist es ein essentiell fehlendes Medikament. „CRISPR“ wagt einen möglichen Anfang.

 

OÖ. Dass Menschen versuchen den Lebensraum und andere Lebewesen anzupassen, liegt in der Natur der Wissenschaft. Die Menschheit zu erforschen, ist dabei ein immerwährender Fokus der Gentechnik. Der Begriff DNA oder DNS ist für Lebewesen die körpereigene Bauanleitung. Kommt es zu einer Veränderung ebendieser, wird auch das dazugehörige Lebewesen verändert. Als innovative Wissenschaftstechnologie krempelt CRISPR – oder auch Genschere genannt – das System um. Denkstoff-Host Pia fasst zusammen: „CRISPR ist sozusagen ein DNA-Archiv.“ Auch oberösterreichische Wissenschaftler, wie der Leiter des Tumorzentrums am Ordensklinikum Linz Dr. Ansgar Weltermann sieht in CRISPR eine große Chance – sogar Krebs solle man damit heilen und defekte Abschnitte entfernen und anschließend durch gesunde ersetzen können.

 

Mit CRISPR Designerbabys als Zukunftsprojekt

Die Idee, Menschen zu verändern und anzupassen, ist evolutionär immer wieder aufgekommen. Mithilfe der Wissenschaft könnten sogar „Designerbabys“ erschaffen werden. Also individuelle Wünsche so anzupassen, dass man die Gene entsprechend adaptiert. Wo die Wissenschaft innovative Ansätze sieht, ist die Bevölkerung gespalten und weist auch auf die Nachteile von diesen Entwicklungen hin. Denn genetische Anpassungen von Menschenhand gegen Krankheiten oder auch Wunschanpassungen bei den Haaren, der Intelligenz oder dem Muskelanteil stoßen auf breite Kritik.

 

Katzenallergien sollen bald Geschichte sein

Als Beispiel solle es mit CRISPR bald schon möglich sein, die Katzenallergie – welche rund 15 Prozent der Menschheit betrifft – aus dem Leben zu verbannen. Dies würde das Leben Vieler um einiges erleichtern. Diese Technologie soll nachweislich auch den Tieren keinen Schaden zufügen. Die Bedingung ist eine solche CRISPR-Genanpassung bei Katzen. Bei einer Katzenallergie sind allerdings nicht die Haare das Problem, sondern Eiweißverbindungen – durch die natürliche Fellpflege von Katzen wird dies verteilt. Der US-Konzern „Indoor Biotechnologies“ forscht intensiv daran und gibt zur Kenntnis, dass durch die Anpassungen an dem „Fel d 1“-Protein auch keine Nachteile an der menschlichen Umwelt entstehen sollen. Zusammengefasst ergänzt Host Pia: „Es werden unerwünschte Abschnitte des Gens herausgeschnitten und somit soll eine evolutionäre Technologie ins Rollen kommen.“

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